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Einladung zur Jahreshauptversammlung am 14.10.2021 →

Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V. VR 200154, Amtsgericht Göttingen Gemeinnützigkeit anerkannt vom Finanzamt Göttingen unter Steuernummer 20/206/24057 Der Vorsitzende Rechtsanwalt Ulrich Görnandt, Bahnhofstraße 41, 34346 Hann. Münden Bankverbindung: Sparkasse Göttingen IBAN: DE49 2605 0001 0000 0666 13 BIC: NOLADE21GOE

Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V. der Vorsitzende, Rechtsanwalt Ulrich Görnandt, Bahnhofstraße 41,34346 Hann. Münden

An die Mitglieder der Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz in Hann. Münden e.V.

29.09.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lade ich Sie zur
Jahreshauptversammlung der Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz in Hann. Münden e.V.
im Gasthaus „Letzter Heller“, Letzter Heller 1, 34346 Hann. Münden
am 14. Oktober 2021 um 19:00 Uhr
ein.

Es gelten die am Tage der Sitzung bestehenden Corona-Regelungen. Augenblicklich wird bei Einlass das doppelte G verlangt: Geimpft oder genesen. Bitte dementsprechende Nachweise mitbringen. In dem Versammlungssaal brauchen dann keine Masken mehr getragen werden, auch der sonst erforderliche Abstand von 1,50m muss nicht eingehalten werden. Abstand halten wird jedoch empfohlen.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Billigung des Protokolls der Mitgliederversammlung des Jahres 2019 vom 06.11.2019 (Protokoll anbei)
  3. Bericht des Vorsitzenden
  4. Bericht der Schatzmeisterin für das Jahr 2020 und 2021
  5. Berichte der Kassenprüfer
  6. Aussprache zu den Berichten der Schatzmeisterin
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Wirtschaftsplan 2020
  9. Wirtschaftsplan 2021
  10. Beschlussfassung über die Wirtschaftspläne
  11. Neuwahlen von zwei Kassenprüfern
  12. Bericht des Geschäftsführers des stationären Hospizes in Hann. Münden, HerrnPrzykopanski, insbesondere Erläuterung der Umbauvorhaben am und imstationären Hospiz in Hann. Münden
  13. Vortrag von Frau Elke Helberg, Koordinatorin von Alpha: Arbeit und Aufgaben des ambulantes Hospizdienstes „Alpha“ in Hann. Münden
    Anschließend Gelegenheit Frau Helberg Fragen zu stellen
  14. Antrag des Herrn Regierungspräsidenten i.R. Karl-Wilhelm Lange auf Bildung von zwei Arbeitsgruppen gemäß § 8 Ziffer 9 der Satzung
    a) Arbeitsgruppe Finanzen
    b) Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit (Werbung von Mitgliedern und Ehrenamtlichen)
    Erläuterung dieses Antrags durch Herrn Karl-Wilhelm Lange
    Beschlussfassung hierzu und für den Fall der positiven Beschlussfassung:
    Berufung von Fachleuten als Mitglieder der beiden Arbeitsgruppen gem. § 8 Ziffer 10
  15. Verschiedenes
  16. Verabschiedung

Mit freundlichem Gruß
Ulrich Görnandt Vorsitzender

Anlage: Protokoll d. Mitgliederversammlung v. 07.11.2018 Protokoll d. Mitgliederversammlung v. 06.11.2019 Besucherregistrierung f. Sitzung am 14.10.2021


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Rundschreiben vom 30.08.2021 →

Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V. VR 200154, Amtsgericht Göttingen Gemeinnützigkeit anerkannt vom Finanzamt Göttingen unter Steuernummer 20/206/24057 Der Vorsitzende Rechtsanwalt Ulrich Görnandt, Bahnhofstraße 41, 34346 Hann. Münden Bankverbindung: Sparkasse Göttingen IBAN: DE49 2605 0001 0000 0666 13 BIC: NOLADE21GOE

An alle Mitglieder der Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz in Hann. Münden e.V.

Hann. Münden, 30. August 2021

Liebe Mitglieder der Bürgerstiftung,

seit unserem Weihnachtsrundschreiben, welches ganz von den Coronaereignissen geprägt war, sind schon wieder mehr als sieben Monate vergangen.

Unsere Jahreshauptversammlung konnten wir -auch coronabedingt- nicht abhalten, hoffen aber, dass wir nunmehr am

Donnerstag, den 14. Oktober 2021 um 19:00 Uhr im Gasthaus „Letzter Heller“

unter erleichterten Coronabedingungen eine Mitgliederversammlung abhalten können.

In der Mitgliederversammlung wird Frau Elke Hellberg vom ambulanten Hospiz Alpha einen Vortrag über die Tätigkeit des ambulanten Hospizdienstes in Hann. Münden halten. Es besteht dann die Möglichkeit, Fragen an Frau Hellberg und Frau Maschinski (beide Vertreterinnen und Leiterinnen von Alpha) zu stellen.

Sie werden aber rechtzeitig noch eine ordnungsgemäße Einladung zu der Versammlung erhalten.

In den letzten sechs Monaten konnten wir zunächst wegen Corona nicht zu Vorstandssitzungen zusammenkommen, wir haben dann aber mehrere Zoom-Konferenzen gehalten und waren auch insoweit gut vernetzt und konnten viele Entscheidungen treffen.

So haben wir das von den Eheleuten Hestler geerbte Haus zu einem guten Preis verkaufen können.

Einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf haben wir zu einem guten Zinssatz angelegt, einen weiteren Teil haben wir zur freien Verfügung behalten, da wir mit diesem Betrag einen Umbau/Anbau an das stationäre Hospiz mitfinanzieren wollen.

Es hat sich herausgestellt, dass die Personal- und Verwaltungsräume sehr knapp bemessen sind und das Personal wenig Platz hat, um einmal zusammenzukommen, um sich zu besprechen.

Wir werden deshalb einen ca. 70 qm großen Anbau mitfinanzieren, sodass der entsprechende Bedarf für das Personal erfüllt wird, aber auch der Aufenthaltsraum für die Gäste wird etwas großzügiger gestaltet werden.

Der Umbau ist in der Planung und das Hospiz hofft noch auf Zuschüsse von Kreditinstituten. Ins Auge gefasst ist der Beginn der der Umbauarbeiten Anfang bis Mitte 2022.

Weiter haben wir einen Teil der Neumöblierung der Aufenthaltsräume finanziert sowie Zuschüsse zur Gesamtfinanzierung des Hospizes gegeben.

Der Jahresbericht wird Ihnen insoweit zur Jahreshauptversammlung vorgelegt.

Es fanden auch regelmäßige Zoomkonferenzen mit der Hospizleitung und Alpha statt. Nach den Coronalockerungen haben wir uns dann auch wieder in Juni dieses Jahres treffen können.

Dabei mussten wir doch feststellen, dass das Gespräch Auge in Auge angenehmer und wirkungsvoller ist als in einer Videokonferenz.

Einige Vorstandsmitglieder haben dann auch im Juli auf dem Doktorwerder an der Veranstaltung „Beats for Hospiz“ teilgenommen.

Auch die Arbeit des Ambulanten Hospizes konnten wir unterstützen. Wir haben auch die Büroausstattung des Büros für die zweite Koordinationsstelle von Alpha sowie die Durchführung von Supervisionssitzungen über Trauerbegleitung und Trauer Café unterstütz. Weiterhin zahlten wir Zuschüsse für die nicht von den Kassen getragenen Kosten der Trauerbegleitung.

Inzwischen engagieren sich ca. 45 Personen ehrenamtlich im ambulanten und stationären Hospiz, entsprechende geplante Seminare werden von uns finanziell mit unterstützt.

Die Gespräche und die persönlichen Zusammenkünfte sind für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Zusammenarbeit kann man als sehr gut bezeichnen und ich bin mir sicher, dass alle Beteiligten froh darüber sind, dass wir in einer guten, sachlich aber auch persönlich wertvollen Atmosphäre zusammenarbeiten.

Ende September werden wir noch einmal ein Treffen mit der Hospizleitung und der Leitung von Alpha haben um Jubiläumsveranstaltungen von Alpha und dem Stationären Hospiz (30 Jahre Alpha und 10 Jahre Stationäres Hospiz) im nächsten Jahr vorzubereiten.

Zu guter Letzt darf ich Ihnen noch berichten, dass die Veranstaltung „Beats for Hospiz“ und die darauffolgende Inselwoche zur Folge hatte, dass mehr als 20.000,00 € zu Gunsten des Hospizes eingenommen werden konnten. Hier ganz herzlichen Dank an die Veranstalter und auch Frau Jutta Nickel, die dafür Sorge trägt, dass auch Spenden direkt in die Kasse des Hospizes erfolgen.

Auch dieses Geld soll dafür eingesetzt werden um das Projekt „Anbau Hospiz“ starten zu können.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Alpha in Hann. Münden einen Preis für das Projekt „Trauerbank“ erhalten hat. Insoweit wird hierüber sicherlich auch noch in unserer Mitgliederversammlung im Oktober eingehend berichtet werden.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Frühherbst und freue mich auf unsere Jahreshauptversammlung.

Mit freundlichem Gruß
Ulrich Görnandt (Vorsitzender)


Rundschreiben vom 30.08.2021 zum PDF download →

Klimaanlage für das STATIONÄRE HOSPIZ | 2020 →

Klimaanlage für das STATIONÄRE HOSPIZ

Eine für 2020 geplante Klimaanlage ist inzwischen, auch Dank Ihrer Spenden, fertig gestellt und bietet den Hospizgästen auch an heißen Sommertagen angenehme Raumtemperaturen.

Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung des Jahres 2019 →

7.1.6   MV 2019 11 06                                   Hann. Münden, 7. November 2019

Ergebnisprotokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung des Jahres 2019 der Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V. am Mittwoch, dem 6. November 2019, im „Letzten Heller“.

Begrüßung und Eröffnung der Versammlung

Der Vorsitzende, Herr Superintendent Thomas Henning, eröffnete um 18:35 Uhr im Gasthaus „Letzter Heller“, Hann. Münden, die Mitgliederversammlung. Er begrüßt die zahlreich erschienenen Gäste und Mitglieder aber besonders Frau Dr. med. Petra Muschaweck. Sie wird einen einführenden Vortrag halten und hat sich das folgende Thema gewählt:

Mit dem Sterben Leben lernen – das ABC des Lebens

Auf der Grundlage menschlicher und breiter beruflicher Erfahrung ergaben sich tiefsinnige Einsichten vermischt mit praktischen Empfehlungen und Denkansätzen sowie der Aufforderung, sein individuelles Geschick zu erkennen und auch vorausschauend zu erwarten. Der fast einstündige Vortrag verlangte viel Aufmerksamkeit bei den Zuhörern und wurde mit großer Dankbarkeit vernommen.

Diesen Dank fasste Herr Hennig nochmals in Worte, die ein großer Blumenstrauß wirkungsvoll ergänzte.

Außerdem nahm er die Gelegenheit wahr, Frau Keul aus Gimte besonders zu ehren. Mit ihrem Eintreten haben wir die Zahl der Mitglieder von 500 überschritten.

Die eigentliche Jahreshauptversammlung begann nach einer kurzen Pause mit

TOP 1    geleitet durch den Vorsitzenden Thomas Henning. Wir gedachten des Initiators „unseres Hospizes in Hann.- Münden“. Herr Professor Dr. Eduard Quellhorst ist am 2. August verstorben.

TOP 2    zum letzten Protokoll gab es keine Wünsche.

TOP 3    Bericht des Vorstandes (Text Henning)

Ich möchte meinen Bericht nicht beginnen, ohne dass ich noch einmal erinnere an unseren ehemaligen Vorsitzenden, Herrn Professor Dr. Eduard Quellhorst. Er hat nicht nur die Bürgerstiftung mit aufgebaut, sondern hat in besonderer Weise den Bau des Stationären Hospizes in Münden beworben und gefördert. Ohne ihn und seine hervorragenden Verbindungen wäre die damalige Initiative nicht schon 2012, nur fünf Jahre nach ihrer Gründung an ihr Ziel gelangt. Fortan war es ihm ein Herzensanliegen, das Stationäre Hospiz fest in der Bürgerschaft der Stadt zu verankern. Vom Hospiz sollte als unserem Hospiz in Münden gesprochen werden. Dieses Ziel hat der Verein in großem Maße erreicht. Wir konnten heute mit Frau Keul das 500. Mitglied in unserem Verein begrüßen.

In einer sehr würdigen Gedenk- und Lebensfeier haben auch viele von ihnen am 24. August in der Blasius-Kirche Abschied genommen von Professor Quellhorst. Die Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V. ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und den Verein in seinem Sinn weiterführen.

Der Vorstand hat sich im Berichtszeitraum fünf Mal zu Vorstandssitzungen getroffen. Weiterhin arbeiten wir gut mit dem Stationären Hospiz zusammen. Mit dem Geschäftsführer, Herr Andreas Przykopanski, und der Leiterin des Hospizes, Frau Mirjam Wahl, finden etwa alle 2-3 Monate Treffen statt. Mit dem Träger des Ambulantes Hospizdienstes Alpha, dem Ev. Kirchenkreis Münden, wird es nach Vorliegen des Jahresergebnisses ein Treffen geben.

Nachdem die Mitgliederversammlung im letzten Jahr das Zusammengehen mit dem Förderverein Alpha beschlossen hatte, ist dieser Zusammenschluss vollzogen. Flyer und Briefkopf sowie die Satzung sind entsprechend angepasst worden. Herr Frank Daetermann, der ehemalige Vorsitzende des Förderverein Alpha, und Frau Gisela Steinmann, die Schatzmeisterin des Fördervereins, haben in diesem Jahr regelmäßig an unseren Vorstandssitzungen teilgenommen, sodass wir gegenseitig die größtmögliche Transparenz haben walten lassen.

Erfreuliches gibt es aus dem Stationären Hospiz zu berichten. Dort sind zwei Gartenhäuser am Parkplatz entstanden, die mit großer Unterstützung von Mündener Firmen und der Berufsbildenden Schule errichtet wurden. Die Belegung des Hospizes konnte in diesem Jahr auf einem bleibend hohen Niveau gehalten werden. Sie liegt bei über 85 Prozent. Damit haben sich die Bedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb deutlich verbessert. Trotzdem bleibt es dabei, dass Spenden in Höhe von jährlich 100.000 € nötig sind, um die vom Gesetzgeber geforderten 5% am Umsatz einzuwerben und um nötige Investitionen zu finanzieren. Die Bürgerstiftung unterstützt hier auch weiterhin dank Ihrer Spende und mitgliederbeiträge das Hospiz. Frau Baumgärtel wird in ihrem Bericht darauf eingehen.

Aus dem Ambulanten Hospizdienst gibt es zu berichten, dass der Kirchenkreis die Stelle einer zweiten halben Koordinatorenstelle ausgeschrieben hat, nachdem die Stelle der Sekretärin nicht mehr verlängert werden konnte. Die Bewerbungsfrist läuft noch, über Ergebnisse kann im nächsten Jahr berichtet werden.

Im letzten Jahr konnte ich berichten, dass der Bürgerstiftung eine Wohnung im Bereich Hinter der Blume vermacht wurde. Wir haben einen Hausverwalter gebeten, für die Bürgerstiftung die nötigen Aufgaben bei Renovierung und Vermietung der Wohnung zu übernehmen. Finanziert wird das aus den Mieteinnahmen der Wohnung. Der Vorstand hätte sich nicht in der Lage gesehen, diese Aufgaben selbst zu übernehmen und ist mit der Arbeit des Hausverwalters sehr zufrieden.

Wie in den letzten Jahren konnte Kalender Kunst-Passagen für das kommende Jahr gedruckt werden. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler haben wieder ihre Werke kostenlos zur Verfügung gestellt. Gern nenne ich die Namen der Künstlerinnen und Künstler und sage ganz herzlichen Dank, denn auch in diesem Jahr stellen sie den Erlös des Kalenderverkaufs der Bürgerstiftung zur Verfügung. Am Kalender haben sich beteiligt Sigrid Bauck, Gisela Bogumil, Barbara Engelhardt, Anja Fehrensen, Peter Fellenberg, Petra Glaser, Gisela Hyllus, Margret Jäckle, Monika von Luckwald, Renate Quellhorst, Helga Reimann, Gabriele Schreiber-Jähnig und Uschi Senff. Danke ihnen allen!

An diesen Dank schließe ich den Dank an Sie alle an, die Sie mit Ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden erst die Arbeit der Bürgerstiftung ermöglicht haben. Hinzu kommen Spenden anlässlich von Geburtstagsfeiern oder Beerdigungen. Danke für alle Unterstützung, die durch kleine Beträge uns ebenso wertvoll ist wie durch große. Alles hilft, die Hospizarbeit in Münden zu fördern und zu unterstützen.

An dieser Stelle möchte ich ihnen von einer Veränderung berichten, zu der sich der Vorstand angesichts des enorm zugenommenen Verwaltungsaufwands in der Vorstandsarbeit entschlossen hat. Wir werden die Tätigkeiten von Schriftführer und Schatzmeisterin bündeln, sodass zukünftig nur eine Mitgliederliste geführt wird. Auch soll die Bürotätigkeit auf Honorarbasis von einer Mitarbeiterin der Kanzlei Görnandt übernommen werden. Es hat sich gezeigt, dass Aufwand und technische Ausstattung professionalisiert werden müssen. Angesichts von inzwischen deutlich über 500 Mitgliedern ist dies hoffentlich eine auch von Ihnen unterstützte Maßnahme.

Schließlich möchte ich in eigener Sache angesichts der nachher vorzunehmenden Vorstandswahlen ankündigen, dass ich nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung stehe. Da ich als Superintendent Trägerverantwortung für das Ambulante Hospiz Alpha habe, kann ich nicht zugleich verantwortlich dessen Förderverein vorstehen. Wir haben dies ausführlich im Vorstand besprochen. Herr Rechtsanwalt Ulrich Görnandt, der wegen eines Gerichtstermins in München heute leider nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen kann, ist bereit, für den Vorsitz zu kandidieren. Der Vorstand hat mich gebeten, mich der Wahl als stellv. Vorsitzender zur Verfügung zu stellen. Sollte ich gewählt werden, werde ich mich an Beratung und Entscheidung des Vorstandes zu Alpha nicht beteiligen.

Zahlen des Schatzmeisters für das Protokoll (€):
[nicht verlesen] 2017   2018
Beiträge 8.512,00 8,660,00
Spenden 35.702,92 25.798,20
Kunstkalender ca. 13.000,00 13.000,00
Kosten (Verwaltung) 757,82 968,32
     
Konto Stand 2017  2018
Giro  66613 29.478,46 40.695,88
Festgeld 26.253,02 26.253,22

 

TOP 4                    Bericht des Schatzmeisters   

Frau Baumgärtel gab einen Überblick (die Zahlen sind tw. gerundet). Wir haben mittlerweile 530 Mitglieder. Es gelang

rund 35.117,84 € dem Hospiz für seine Zwecke zu überweisen.

Der Kunstkalender ist mit seinem Ertrag ein ganz wesentlicher Teil unserer Einnahmen. Großer Dank dem Fleiß und der Leistung der Beteiligten.

Summe 2017                          55.731,48                         Summe 2018                 66.949,10

TOP 5                    Bericht der Kassenprüfer        Frau Steinmann und Herr Bornmann, die gewählten Kassenprüfer, haben am 22. Januar 2019 die Kassenführung des Jahres 2018 im Haus des Schatzmeisters geprüft. Herr Bornmann trug vor. Es fanden sich keine Unstimmigkeiten, es war alles korrekt. Dank gilt dem Schatzmeister.

TOP 6                    Eine Aussprache wird nicht gewünscht.

TOP 7                    Die Entlastung des Vorstandes wurde von Herrn von Luckwald beantragt und bei Enthaltung der Betroffenen einstimmig angenommen. –

TOP 8    Für die Neuwahlen des Vorstandes übernimmt Herr Karl-Wilhelm Lange die erste Phase der Leitung. Der Vorsitzende wird Herr RA und Notar Ulrich Görnandt, sein Stellvertreter Superintendent Henning, der Schatzmeister bleibt Frau Baumgärtel. Für den ausscheidenden Schriftführer Dr. Olischläger stellt sich Frau Andrea Wiehen zur Wahl. Sämtliche Vorgeschlagene werden, es gibt keine Konkurrenz, einstimmig von den anwesenden Mitgliedern (bei eigener Enthaltung) angenommen. Die Gewählten nehmen an.

Herr Dr. Hesse wird als Beisitzer einstimmig gewählt. Für die Funktion als 2. Beisitzer gibt es zwei Bewerber.  Frau Stockstrom erhält in geheimer Wahl mehr Stimmen als Herr Daetermann (37: 16 Stimmen).

Der Vorstand für die nächsten 3 Jahre ist damit bestellt, alle nehmen ihre Wahl an.

Der Dank für die geleistete Arbeit der Ausscheidenden, Frau Steinmann sowie die Herren Datermann und Olischläger, wird mit freundlichen Gaben abgerundet.

Herr Henning führt die Wahl des neuen Kassenprüfers durch, Herr Buchwald sagt zu und nimmt an.

TOP 9 Keine besonderen Wünsche oder Vorschläge.

Herr Henning beschloss die harmonische Versammlung gegen 21 Uhr mit Dank für Frau Dr. Muschaweck und die rege Beteiligung aller Anwesenden. Das Hospiz ist etwas Besonderes für die Stadt und ihre Bewohner. Er wünscht weiterhin gute Arbeit zum Wohle aller.

Wandkalender „Kunst-Passagen“ | 2019 →

Kunst-Passagen 2019

Der Wandkalender „Kunst-Passagen“ erscheint 2019 zum zehnten Male in Folge. Hann. Mündener und Göttinger Künstlerinnen und Künstler stellen darin ihre Werke kostenlos zur Verfügung. Der Kunstkalender wird in den Buchhandlungen verkauft. Wobei die Einnahmen ausnahmslos der Hospiz-Arbeit in Münden zugutekommen.

Protokoll der Jahreshauptversammlung | am 07.11.2018 →

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2018

7.11.2018 im „Hotel Schlaf Schön – Letzter Heller“

09.11.2018

TOP 1. Der Vorsitzende Herr Thomas Henning begrüßte die 44 anwesenden Mitglieder und eröffnete um 19:10 die Versammlung.
Die Tagesordnung wurde genehmigt.
TOP 2. Das Protokoll der Hauptversammlung v. 1. Nov. 2017 wurde gebilligt.
TOP 3. Der Bericht des Vorstandes ist beigefügt (Anlage).
TOP 4. Aussprache. Herr Przykopanski beantwortet die Frage, welchen Anteil der Kosten das Hospiz selbst aufzubringen hat (5 %, früher waren es 10 %). Bei einer Belegung von 80 % der Möglichkeit sind das 120 000 €/Jahr. In der vergangenen 5 Jahren wurden immer die 100 000 € überschritten. In diesem Jahr stiegen die Nachfrage und damit die Pflegetage, es kamen mehr Gäste.

TOP 5. Beschluss über Satzungsänderung. Die Vereinigung der ambulanten und der stationären Hospizarbeit durch eine Aufnahme interessierter Mitglieder des Fördervereins Alpha in die Bürgerstiftung bündelt die Kräfte und ist nach unserer Satzung dank der Formulierung ohne Probleme möglich. Dann soll zum Ende des Jahres der Förderverein Alpha aufgelöst werden. Hierzu haben die Vorstände beider Vereinigungen einen „gemeinsamen Vorschlag“ gefertigt (20.10.2018), der in der Einladung zu dieser Versammlung enthalten war. Wegen seiner Bedeutung wird ausdrücklich darauf verwiesen.
Einige Details aus der ambulanten Hospizarbeit wurden vorgestellt. Entscheidend ist das Eingehen auf die Wünsche der Menschen, man hat Zeit für sie, „man kümmert sich“. Eine Ausbildung der Ehrenamtlichen ist Voraussetzung für diese Arbeit, es gibt viele Möglichkeiten zu engagierter Hilfe.
Zu dem Vorschlag (s. oben) äußerten sich die Herren Bergmann und Daetermann, die Fragen wurden beantwortet. Das gemeinsame Ziel ist erstrebenswert.
Die Satzungsänderung wurde zur Abstimmung gestellt und einstimmig angenommen. Der Name des Vereins (siehe § 1 d. Satzung) soll von „Bürgerstiftung Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V.“ geändert werden in „Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V.“.

TOP 6 Bericht des Schatzmeisters, Frau Elke Baumgärtel. Hinter den trockenen Zahlen steht sehr viel Fleiß und Mühe, sowohl bei der Sammlung des Geldes als auch bei den Ausgaben. Unser Haushalt steht auf drei Säulen, den Beiträgen der 421 Mitglieder, den Spenden (kleinen und großen, Geburtstage, Jubiläen usw.) und Einnahmen aus dem Verkauf der Kunstkalender. Zu betrachten ist das Jahr 2017 (31.12.2017)
Haushalt 2017 Bürgerstiftung
Einnahmen: Ausgaben: Überschuss:
Beiträge 8.512,00 Spende an Hospiz 47.042,86
Spenden 35.702,92 Verwaltungskosten 737,82
Kalender 15.855,00 Geb. Rücklastschriften 149,64
Kosten Kalendererstellung 2.831,35
60.069,92 50.761,67 9.308,25
Stand der Bankkonten bei der Sparkasse: Giro 29.478, 46 €, Sparbuch 26.253,02,
insgesamt: 55.731,48 €
Die Datenpflege ist zeitaufwendig. Deshalb die Bitte bei Umzug und Kontoänderung den Verein zu informieren. Spendenbescheinigungen müssen eine Anschrift des Gebenden enthalten sonst sind sie nicht zustellbar.

TOP 7. Frau Kiefer und Frau Steinmann prüften die Kasse, es ist alles in guter Ordnung.

TOP 8. In der Aussprache werden die genannten Wünsche hinsichtlich der Adressen und Bankdaten nochmals bekräftigt. Im Jahr 2018 ist der Eingang von Spenden geringer als sonst, das ändert sich normalerweise in den letzten 2 Monaten des Jahres.

TOP 9. Entlastung des Vorstandes. Herr von Luckwald stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Das wird einstimmig, bei 5 Enthaltungen, angenommen.

Als besondere „Einlage“ bedankte sich Herr Przykopanski bei Frau Baumgärtel und Frau Dr. Quellhorst sowie dem Vorstand mit Blumen bzw. Präsenten für die gute gemeinsame Arbeit.

TOP 10. Neuwahlen eines Herrn oder einer Dame als Kassenprüfer. Herr Bornmann, Kasseler Straße 47, hatte sich hierzu bereit erklärt, er wurde in Abwesenheit gewählt.

TOP 11. Verschiedenes. Die anschließende Diskussion unter der routinierten Leitung von Herrn. K.W. Lange beleuchtete viele Themen, es war ein harmonisches Frage- und Antwortspiel. Hier sei nur einiges erwähnt.
Es ging um die Tätigkeit der „Ehrenamtlichen“ im Hospiz und wie man dazu kommt. Kontakte lassen sich leicht telefonisch herstellen, die Zeit für einen Besuch und ein Gespräch ist für Interessierte gegeben.
Es ist oft schwierig, mit Extremsituationen fertig zu werden. Hier helfen Erfahrungen und Gespräche zur Minderung der Last.
Die Idee der Hospizversorgung entwickelt sich gut in die Breite. Die Anzahl der Hospize in Niedersachsen ist auf 32 angewachsen, zusätzlich gibt es 3 für Kinder. Alle Einrichtungen arbeiten gut zusammen, sie sind unter einem Dachverband vereint und gleichen ihre Erfahrungen ab. Zugleich wachen sie mit den geldgebenden Krankenkassen darüber (Versorgungsvertrag), dass die Standards guter Arbeit eingehalten werden können. Zehn weitere Einrichtungen sind im Bau oder geplant.
Die Bedingungen für eine Aufnahme in das Hospiz sind eine das Leben begrenzende Erkrankung zusammen mit der Unmöglichkeit häuslicher Pflege. Das Erstere bescheinigt oder bestätigt der Hausarzt. Im Interesse der Erkrankten und aus Erfahrungen ergibt sich der Wunsch, dass die Aufnahme in das Hospiz nicht zu spät erfolgen sollte. Es wird angeregt, dass eine gemeinsame Besprechung 2019 mit der Ärzteschaft hier zum Austausch der Ansichten führt und damit einigen unheilbar Erkrankten früher geholfen werden kann.
Der Wunsch, man möchte zuhause sterben, ist begrenzt in der Unmöglichkeit der Versorgung unter würdigen Bedingungen. Eine große Hilfe zur Überbrückung von Problemen ist hierbei die mobile palliative Betreuung aus Göttingen mit ihren örtlichen Helfern.
Es bleibt die dringende Empfehlung, man möge sich bereits in gesunden Tagen mit dem eigenen Tod auseinandersetzen und seine Nächsten über die dann entstandenen Gedanken und Wünsche informieren.

Herr Thomas Henning dankte abschließend um 21: 15 den Mitgliedern für ihr Kommen und die rege Teilnahme. Er wünschte einen guten Heimweg und bekräftigte nochmals, dass man sich nicht scheuen sollte, über die letzte Lebensphase nachzudenken und zu sprechen.

Mit freundlichem Gruß
Ihr Klaus Olischläger


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Rundbrief Nr. 11 | vom 20.10.2018 →

Rundbrief Nr. 11

Vorschlag der Vorstände beider Vereine für eine Vereinbarung zwischen der Bürgerstiftung stationäres Hospiz e.V. und dem Förderverein Alpha e.V.

Die beiden Vereine fördern die stationäre und ambulante Hospizarbeit im Altkreis Hann. Münden.
Bisher liegt das Schwergewicht bei der Bürgerstiftung stationäres Hospiz e.V. bei der Förderung des stationären Hospizes und das Schwergewicht des Fördervereins Alpha e.V. bei der Förderung der ambulanten Hospizarbeit.

Die Vorstände der Vereine haben miteinander Gespräche geführt und sind der Auffassung, dass es sinnvoll ist, die Förderung der stationären und ambulanten Hospizarbeit durch einen Verein zu verwirklichen.

Die Vereine wollen deshalb – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlungen – folgende Vereinbarungen treffen:

  1. Die Bürgerstiftung stationäres Hospiz wird ihre Vereinsbezeichnung in „Bürgerstiftung ambulantes und stationäres Hospiz e.V. in Hann. Münden“ ändern.
    Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Bürgerstiftung sowohl die ambulante Hospizarbeit als auch die stationäre Hospizarbeit fördern wird.
    Dies ergibt sich zwar schon aus der Satzung, soll nun aber auch in der Bezeichnung des Vereins zu erkennen sein.
  2. Der Förderverein Alpha e.V. löst sich auf zum 31.12.2018.
  3. Das Vereinsvermögen des Fördervereins Alpha e.V. soll nach der Liquidation der Bürgerstiftung Hospiz e.V. übertragen werden.
    Das übertragene Vereinsvermögen soll in den Jahren 2019 bis 2021 allein der Förderung der ambulanten Hospizarbeit zukommen.
  4. Die Bürgerstiftung stationäres Hospiz e.V. in Hann. Müden hat Ende des Jahres 2019 Neuwahlen.
    Bis zu den Neuwahlen sollen bei den laufenden Sitzungen der Bürgerstiftung zwei Vorstandsmitglieder des Fördervereins Alpha e.V. mit beratender Stimme an allen Vorstandssitzungen teilnehmen können.
    Anlässlich der Neuwahlen erfolgt auch die Satzungsänderung (Namensergänzung) in Bürgerstiftung ambulantes und stationäres Hospiz e.V..
  5. Bei den Neuwahlen können sowohl die alten Vorstandsmitglieder als auch die früheren Mitglieder des Fördervereins Alpha e.V., ebenso wie alle anderen Mitglieder der Bürgerstiftung für die Neuwahl des Vorstands der Bürgerstiftung ambulantes und stationäres Hospiz e.V. kandidieren.
  6. Alle Mitglieder des Fördervereins Alpha e.V. werden eingeladen, nach Auflösung des Fördervereins Alpha e.V., Mitglied in der Bürgerstiftung ambulantes und stationäres Hospiz e.V. zu werden.
  7. Beide Vorstände freuen sich auf diese Weise die Förderung der stationären und ambulanten Hospizarbeit sowie die Verbreitung des Hospizgedankens in der Öffentlichkeit zu bündeln und zu stärken.

Hann. Münden, den 20.10.2018

 

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Ansprechpartner

Andrea Crepon (Schriftführerin)

Bonhof 1 | 37127 Dankelshausen

℡ 0171 9862866
stiftung@hospiz-hann-muenden.de

Spendenkonto

Bürgerstiftung Ambulantes und Stationäres Hospiz Hann. Münden e.V.

IBAN: DE 49 2605 0001 0000 0666 13
BIC: NOLADE21GOE